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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bombensichere WK 2-Hoch- und Tiefbunker im Gebiet der ehemaligen DDR



Bunker Wilhelmshaven
29. May 2008, 00:41
Hier kann über alles berichtet und diskutiert werden, was mit Selbstschutz- Reichsbahn- Reichspost- Werkluftschutz- Wehrmacht- Hoch- und Tiefbunkern aus dem Zweiten Weltkrieg im Gebiet der ehemaligen DDR zusammenhängt.

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2008, 00:47
Brandenburg, Magdeburg, Bitterfeld, Halle, Jena, Dessau, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Ostberlin (Ausnahme da bekannt) gehörten im Gebiet der ehemaligen DDR zu den Städten ersten Grades aus dem WK2. Dort müssten eigentlich Selbstschutzhoch- und Tiefbunker errichtet worden sein. Wer hat Infos?

Neandertaler
29. May 2008, 09:31
Hallo,
ich habe im Internet ein Angebot gefunden in dem ein Krankenhaus in Magdeburg zum Verkauf steht. Die Anzeige ist vom 26.06.06.
das Krankenhaus Altstadt in Magdeburg hat einen Orientierungswert von 8.500.000,- EUR und auf dem Grundstück befindet sich ein OP-Bunker aus dem WK2.
Zitat: ...."Auf dem Grundstück befindet sich ein OP-Bunker aus dem 2. Weltkrieg, der ungenutzt und nicht Bestandteil der Zivilverteidigung ist. Die einzelnen Gebäude sind durch einen unterirdischen Gang miteinander verbunden....!"
Bilder waren leider keine dabei. Vielleicht kennt ja jemand die Gegend oder wohnt dort und kann ein paar Bilder einstellen?
Gruss, Ralph.

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2008, 10:09
Hallo, steht da denn keine Anschrift des Krankenhauses mit bei? Dann könnte man über Google Earth nachschauen.

Neandertaler
29. May 2008, 10:13
Link: Landeshauptstadt Magdeburg: Städtische Liegenschaften - liegenschaften standard (http://www.magdeburg.de/index.phtml?object=tx%7C698.248.1&ModID=12&FID=698.31.1&La=1&sNavID=37.68&mNavID=37.123&qNavID=&ffmod=tx&ffsn)=&

Lage:
Magdeburg
Altstadt
Max-Otten Straße
D - 39104 Magdeburg



Auf der Seite gibts sowohl Luftbild als auch Karte.

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2008, 10:27
Ich hab mir das grad in Vogelperspektive angesehen. Habe dort bis jetzt keinen Hochbunker gesehen. Wahrscheinlich ist dies also ein Tiefbunker.

Neandertaler
29. May 2008, 10:45
Mag sein. Laut Internet ist die Klinik jedenfalls geschlossen.

..."Das frühere "Krankenhaus Altstadt", Max-Otten-Straße 11-15, wurde zugunsten des Standortes Olvenstedt geschlossen..."!

Ich finde weder Bilder noch Irgendetwas über diesen Bunker.

Könnte das Gebäude in der Mitte der Bunker sein? Ich meine wegen dem rechteckigen Klotz auf dem Dach, rechts neben der westlichen Gaube.

Ralph.

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2008, 11:15
Nein, leider nicht. Es ist ein "normales" altes Gebäude. Ich habe bis jetzt auch kein Tiefbunker-Eingangsbauwerk entdecken können. Es kann natürlich sein, dass der Bunker unter einem Gebäude liegt und in keiner Form äußerlich sichtbar ist.

Neandertaler
29. May 2008, 11:19
Aber es muss doch irgendwo einen Zugang geben...](*,)

Neandertaler
29. May 2008, 12:29
...in oder bei Dresden habe ich mit Google maps zwei interessannte Stellen gefunden.

51.034324, 13.683112 - sieht aus wie ein Luftschacht

und 51.033248, 13.680489 - sieht aus wie ein Zugang

Kann leider im Moment keinen kmz erstellen da ich auf Maloche bin...

Neandertaler
29. May 2008, 14:36
Startseite (http://truemmerfrauen.info/index2.html) hat folgendes zu vermelden:

..."Am 13./14. Februar 1945 flogen die alliierten Luftstreitkräfte 3 Luftangriffe innerhalb von 15 Stunden auf Dresden und töteten 350.000 Menschen. Die Kunst- und Lazarettstadt Dresden mit ihren 650.000 Einwohnern hatte keine Luftschutzbunker. Von Luftangriffen wurde die Stadt bewusst verschont um die Menschen im Glauben zu lassen, daß die Verwundetenstadt nicht angegriffen werden würde. Das alliierte Oberkommando stellte durch Luftaufklärung und Agentenmeldung Anfang 1945 fest: „Dresden hat keine Flakabwehr - die deutschen Nachtjäger treten nicht in Aktion - alle Krankenhäuser, Standort- und Hilfslazarette sind überfüllt"... :evil3:

Gruss, Ralph.

Wolfhard65
21. June 2008, 15:53
Hallo,

Für Rostock habe ich :Standort Hochbunker sowie Werksluftschutz Neptun-Werft ...Bilder folgen irgendwann bin seid März kaum noch mit Freizeit bedacht...

Gruß Wolfhard

Bunker Wilhelmshaven
22. June 2008, 14:46
Hallo, Du wirst den Bunker Thomas-Müntzer-Platz und die Truppenmannschaftsbunker-ähnliche WLS-Variante der Neptunwerft meinen. Aufnahmen vom Hochbunker Thomas-Müntzer-Platz wären natürlich sehr interessant für diese Rubrik.
Gruß
Holger

Mc Coy
25. June 2008, 20:16
Einige Bilder von der Neptunwerft habe ich hier mal. Der Bunker wird derzeit als Freizeit- und Begegnungsstätte sowie als Übungsraum für Musikgruppen genutzt. Obwohl kaum noch Originales existiert recht interessant. Die Inschrift auf Bild 3 ist zum Glück erhalten geblieben und die Tafel " Luftalarm" spricht doch auch Bände.
Mit Gruß
MC

Bunker Wilhelmshaven
25. June 2008, 23:58
Das ist er. Eine Truppenmannschaftsbunker-verwandte Werkluftschutzvariante. Der Lüftungsturm ist baugleich mit denen der Truppenmannschaftsbunker. Nur ist der Unterbereich hier höher. Eventuell aufgrund einer ursprünglich vorgesehenen Deckenverstärkung des Bunkers von einem Meter. Das Plakat im Inneren scheint kein Original zu sein. Ein fast baugleicher Bunker steht noch heute am Bremer Vulkan, ein entfestigter Bunker dieser Art auf den Nordseewerken Emden.
Grüße
Holger

Mc Coy
26. June 2008, 19:35
Ich denke, das Plakat ist ein Original aus frühen DDR- Zeiten, die Leute dort sagten, sie hätten es dort gefunden. Wenn man bedenkt, dass der Bunker als ZV- Lager nachgenutzt wurde halte ich es durchaus für möglich. Und die jetzigen Nutzer hatten eigentlich kein Interesse, sowas nachzumachen, haben es eben einfach aufgehoben und ausgestellt.
Interessant fand ich auch den Ladekran, war sowas üblich? Wie nachträglich angebaut sah er nicht aus.
Den Bunker Thomas- Müntzer- Platz werde ich mir im Juli genehmigen, dann kommen auch Bilder.
Mit Gruß
MC

Bunker Wilhelmshaven
26. June 2008, 19:50
Das meine ich auch, sieht stark nach DDR aus. Ladekran? War am Bunker ein Ladekran? Ach, Du meinst die Schiene an der Decke des Vorbaues? Ich gehe nicht davon aus, dass diese schon im Krieg vorhanden war.
Gruß
Holger

Wolfhard65
26. June 2008, 21:50
Schaffe es leider nicht nach Rostock in absehbarer Zeit....schade.
Ja ich meine den Thomas-Müntzer-Platz ist schon ein enormes Teil was da steht.
In der ehem. Neptunwerft gab es noch im Bereich der Helling Bunkeranlagen in denen Material wie Elektroden und Schweißdraht untergebracht waren.Die genaue Lage war die letzte Helling zum Kabutzenhof hin.Die oberirdischen Bauten wie z.Bsp. Lehrwerkstatt die alle LSR hatten stehen ja nicht mehr.

Gruß Wolfhard

Mc Coy
26. June 2008, 23:29
Kannst Du das bitte mal näher beschreiben, bin demnächst dort- gerne auch als PN.
Mit Gruß
MC

Bunker Wilhelmshaven
26. June 2008, 23:53
Laut der Foedrowitzliste sollen zusätzlich zum Hochbunker zwei bombensichere Tiefbunker auf dem Werftgelände existieren...

Mc Coy
28. June 2008, 13:08
Das Werftgelände ist komplett plattgemacht, aber ich werde noch mal schauen, vielleicht gibt es doch noch was zu sehen.
Mit Gruß
MC

Wolfhard65
29. June 2008, 07:47
Hallo,

Der Kreis ist der Hochbunker von den Bildern,wo das X is habe ich gearbeitet (Schweißer) und der markierte Bereich ist di eHelling gewesen und dort befand sich der Eingang zum Tiefbunker ziemlich in der Mitte... aber wenn ich mir das Bild so betrachte sieht man nicht mehr viel ,zumindest ging es von der Warnow aus gesehen nach rechts und links weiter.

gruß Wolfhard

Wolfhard65
29. June 2008, 07:52
Im roten Kreis steht noch eine Splitterschutzzelle,im gelben Bereich gab es noch diverse Kelleranlagen die ich aber nicht alle betreten habe da ist bestimmt auch noch was dabei...

Mc Coy
1. July 2008, 00:04
Klingt alles sehr interessant. Wohnst Du in der Nähe?
Zum Thema gibt es doch noch einiges mehr. Sind zivile oder militärische Bunker gefragt oder beides???
Mit Gruß
MC

Bunker Wilhelmshaven
1. July 2008, 00:12
Hallo,
alle bombensicheren Anlagen können hier behandelt werden. Marine, Luftwaffe, Heer, Reichspost, Reichsbahn, Werkluftschutz, OP-Bunker, Selbstschutzbunker. Von den militärischen Anlagen scheinen ja noch einige zu existieren (z.B. Winkeltürme Zossen). Der einzige bekannte noch existente Selbstschutzhochbunker scheint aber derjenige am Thomas-Müntzer-Platz in Rostock zu sein. In jeder anderen Bunkerstadt der nachfolgenden DDR ist anscheinend alles in punkto Selbstschutzhochbunker entfernt worden. Oder?
Grüße
Holger

Wolfhard65
1. July 2008, 10:13
Hallo MC,

Ich bin gebürtiger Rostocker ,meine Eltern wohnen noch an der Hamburger Str. am Schwanenteich... ich selbst jetzt in der Oberpfalz.
Es gab noch einen großen Luftschutzstollen den "Schröderstollen" in den Wallanlagen - den konnte ich noch nicht lokalisieren.Hatte zwischenzeitlich Kontakt zu einem anderen Forscher aus HRO aber der meldet sich leider nicht mehr.
Es gab noch einen Hochbunker in Marienehe der wurde aber nach 45 gesprengt - so erzählte mir mein Vater.
Ich selbst habe vor ca. 28 Jahren selbst noch 1 Bunker in den Wallanlagen betreten und einen weiteren lokalisiert in dem ein Feldbahngleis zu sehen war,leider ist dieser Eingang nicht mehr aufzufinden,es war in der Nähe der Teufelskuhle am stadtwall.

Gruß Wolfhard

Mc Coy
1. July 2008, 19:40
Da steht z.B. am Flugplatz Werneuchen noch einer, leider richtig fest verschlossen. Er diente wohl als Flugleitung o.ä.
Mit Gruß
MC

deproe
1. July 2008, 23:29
ja, die winkeltürme in zossen dienten zum grossen teil den heeresbediensteten angehörigen - es existieren noch einige - dazu kann man dann aber auch den nachrichtenbunker "zeppelin" einbeziehen - ob die "maybach" - häuser bombensicher waren - wo fängt es an + wo hört es auf - wahrscheinlich ausbaustärke entscheidend

Jürgen
1. July 2008, 23:40
ja, die winkeltürme in zossen dienten zum grossen teil den heeresbediensteten angehörigen -

Nee, ausschließlich.
Jedenfalls wird gerade bei Zossen der halbherzige und öfter auch
widersprüchliche Umgang seitens der russischen Streitkräfte
mit den NS-Altlasten deutlich.

Mc Coy
2. July 2008, 00:21
Jedenfalls wird gerade bei Zossen der halbherzige und öfter auch
widersprüchliche Umgang seitens der russischen Streitkräfte
mit den NS-Altlasten deutlich.

Das ist wohl wahr, aber es gehört nicht zum Thema. Der halbherzige Umgang zeigt sich z.B. auch in Karlshorst( M500)
Die Maybach- Häuser waren bombensicher- bis Iwan sie von innen gesprengt hat.
Gehört aber alles nicht zum Thema.
Wo sind denn nun die noch existenten Hoch- bzw. Tiefbunker ?
Ich glaube, viel is nich übrig.
Mit Gruß
MC

bazooka
2. July 2008, 11:12
:lehrer

<MOD>
Bitte aus rechtlichen Gründen künftig keine Google-Maps/-Earth-Bilder hochladen. Sie müssen dann gelöscht werden.

Stattdessen lieber die Koordinaten einstellen oder/und eine kmz-Datei anhängen.

Danke!
</MOD>

Jürgen
2. July 2008, 12:07
Das ist wohl wahr, aber es gehört nicht zum Thema.
Die Maybach- Häuser waren bombensicher- bis Iwan sie von innen gesprengt hat.


Mit Gruß
MC

Eben doch, weil es den Hintergrund der Gesamtsituation
"Bunker-Ost" bildet: der Bunkerbau auf dem Gebiet der ehemaligen DDR
ist von einem merkwürdigen, einseitigen fast-Totalausfall, geprägt:
man gab sich allergrößte Mühe, die zivilen LS-Bauten zu räumen;
bei den -weitaus wichtigeren- militärischen Bauten/Kommandozentren
wurde diese Logik nicht durchgehalten.

Letzteres leider auch nicht. Die Beton-Deckenstärke der Maybach-Häuser betrug 70 Zentimeter-
dementsprechend dürften die Sowjets bei den Sprengungen leichtes Spiel gehabt haben.
Wären die Häuser bei dem Luftangriff am 15.3.`45 getroffen worden, wären diese schlicht eingestürzt.

deproe
2. July 2008, 14:49
leider weiss keiner so recht, was ja und was nein - was heisst bombensicher und zu welcher zeit? - diese beiden fragen sollten erstmal beantwortet werden ehe jeder sein eigenes konzept durchzieht

ich bin der meinung, dass es sich generell auf die zeit von 1933 bis 1945 bezieht und auf deren bombensicherheit
damit erübrigt sich auch die diskussion, was die nachnutzung betrifft, was hier "jürgen" ins spiel bringt

[quote=Jürgen;57778]Nee, ausschließlich.

sagte zum grössten teil, weil auch angehörige des wehrmachtsführungsstabes und andrer wehrmachtsverbände diese winkeltürme nutzten!

Mc Coy
2. July 2008, 19:24
OK, kein Streit.
Mir ist vor einiger Zeit noch der Bunker des RPM vor die Füße gesprungen. Viel ist nicht übrig, aber er steht noch.
Mit Gruß
MC

deproe
3. July 2008, 00:25
danke "dortmund" - sorry, das is doch kein streit - nur ein hinterfragen von sachlichkeiten - sonst is eine zuordnung bestimmt nich möglich - "maybach" war bombensicher zu dieser zeit, weil es 2 gleichgrosse ebenen gab, die falls es bombenangriffe geben sollte auf der unteren weitergearbeitet werden konnte

Bunker Wilhelmshaven
3. July 2008, 01:39
Der Hauptaspekt dieser Rubrik / die Hauptfrage war ja eigentlich: Bombensichere HBs und TBs auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Auf jeden Fall sollen hier nur Anlagen bis 1945 einbezogen werden. Mischka hat ja hier im Forum schon beschrieben, dass der Grossteil der bombensicheren Bunker aus der Zeit bis 1945 nach em Krieg demilitarisiert und weitläufig ganz beseitigt wurde. Bislang ist wie beschrieben der einzige noch erhaltene Selbstschutzhochbunker derjenige am Thomas-Müntzer-Platz in Rostock. Dazu kommen Anlagen der Wehrmacht (Maybach, Koralle, Zossen), Werkluftschutz (Neptunbunker Rostock). Die Frage ist, was wurde aus dem Großteil der diversen anderen Selbstschutz- und Werkluftschutz etc....Bunker. Sind zumindest noch Reste erkennbar?

Jürgen
3. July 2008, 10:04
leider weiss keiner so recht, was ja und was nein - was heisst bombensicher und zu welcher zeit? - diese beiden fragen sollten erstmal beantwortet werden ehe jeder sein eigenes konzept durchzieht

ich bin der meinung, dass es sich generell auf die zeit von 1933 bis 1945 bezieht und auf deren bombensicherheit
damit erübrigt sich auch die diskussion, was die nachnutzung betrifft, was hier "jürgen" ins spiel bringt

[quote=Jürgen;57778]Nee, ausschließlich.

sagte zum grössten teil, weil auch angehörige des wehrmachtsführungsstabes und andrer wehrmachtsverbände diese winkeltürme nutzten!

Ja, letzteres stimmt, das war auch von mir missverständlich,
weil in der Tat gemeint war: reine (militärische) Armeenutzung.

Zum ersten dennoch eine kleine Korrektur: es geht nicht um die Nachnutzung sondern die Behandlung der Anlagen als Grund für ihren heutigen Zustand (bzw. deren Vorhandensein, oder auch nicht).

Abgesehen davon sind wir uns ja im Grundsatz auch einig, Streit sieht anders aus und ist im Forum unter Festungsfreunden auch fehl am Platze,
hier versuchen wir gemeinsam, unser Wissen auszutauschen und
dabei ein anspruchsvolles Hobby mit gewaltigem Aufgabengebiet
voranzubringen.
So, genug der Sonntagsrede von meiner Seite=)

Jürgen
3. July 2008, 10:20
"bombensicher" ist in der Tat ein problematischer Begriff,
weil es
1. keine bombensicheren Anlagen gab
-es war alles eine Kaliberfrage :wurde
stark verbunkert, wurde eine Anlage mit entsprechend starken
Kalibern beorgelt
(Beispiele: Durchschläge an Zivilbunkern, sogar Querdurchschläge
in der Luft, V-Waffenbunker-Volltreffer bis zur Unbrauchbarkeit,
sogar erzielter Durchschlag am UBB-Brest, was schon ein echter Hammer ist)

2. der Begriff "bombensicher" aus der Anfangsphase des NS-Bunkerbaus
war zunehmend wertlos, da der waffentechnische Wettlauf
spiegelbildlich immer stärkere Betonierungen nötig machte.
Man konnte nur darauf setzen, das die alliierte Seite zu den jeweiligen Objekten die "passenden" (Bomben-)Kaliber einsetzte um eine Überlebenschance
für die Anlagen zu haben.
Es ist ja bekannt, wohin die Hochrüstung des Bomben-
baus führte :zu Beginn des Krieges wurden ja noch artig
50-, dann 250-Kilo-Bomben abgeworfen, die kriegswichtigen schweren
deutschen Anlagen wurden dann speziell in Frankreich mit 6-Tonnen-Bomben
traktiert, und auf der Zielgeraden haben die Engländer bei Wesel schließlich
das Eisenbahn-Viadukt mit 10-Tonnen-Bomben zerschlagen-in Anwesenheit des immer zigarrerauchenden Churchills. Der nächste Schritt wäre der Abwurf der Atombombe
über Deutschland gewesen, was die Amerikaner bereits als erstes Ziel für Mannheim vorgeplant hatten (und sicher dort oder weiter östlich ausgeführt hätten, wenn der militärische Widerstand nicht im Ganzen einigermassen "planmässig" zusammengebrochen wäre).
Jürgen

Jürgen
3. July 2008, 10:31
Ich bin folgender Ansicht:
um den Begriff "bombensicher" zu erhalten, sollte auf den Zeitpunkt
des Baues einer Anlage abgestellt werden, mit der da zugrundegelegten Beurteilung
unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Gegners.

Dann läßt sich sagen:
die Maybach-Häuser sind (mit ihrer frühen Entstehung) "bombensicher" ausgeführt worden. Und an dieser Klassifizierung hätte deren Zerstörung am 15.3.1945 auch nichts geändert.

Bunker Wilhelmshaven
3. July 2008, 12:45
Machen wir es mal so: Nach dem Sofortprogramm vom Oktober 1940 als bombensicher eingestufte LS-Hoch- und Tiefbunker der ersten, zweiten und dritten Welle. Selbstschutzbunker und die anderen Sparten. Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Jetzt müsste das eigentlich jeder richtig zuordnen können oder?

deproe
4. July 2008, 13:57
Ich bin folgender Ansicht:
um den Begriff "bombensicher" zu erhalten, sollte auf den Zeitpunkt
des Baues einer Anlage abgestellt werden, mit der da zugrundegelegten Beurteilung
unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Gegners.

Dann läßt sich sagen:
die Maybach-Häuser sind (mit ihrer frühen Entstehung) "bombensicher" ausgeführt worden. Und an dieser Klassifizierung hätte deren Zerstörung am 15.3.1945 auch nichts geändert.

genauso meinte ich es - prima!

deproe
4. July 2008, 14:00
Machen wir es mal so: Nach dem Sofortprogramm vom Oktober 1940 als bombensicher eingestufte LS-Hoch- und Tiefbunker der ersten, zweiten und dritten Welle. Selbstschutzbunker und die anderen Sparten. Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Jetzt müsste das eigentlich jeder richtig zuordnen können oder?

ja, so is es schon konkreter und damit eindeutiger definiert!

Mc Coy
14. July 2008, 19:47
Nun ein paar Bilder vom Thomas- Müntzer- Platz.
Er ist natürlich zu und ich denke, nur die unmittelbare Nähe zu den Häusern hat ihn vor der Sprengung bewahrt.
Weiß jemand, warum das Teil um die Ecke gebaut wurde?
Was die Neptunwerft betrifft- der Bunker steht, der Rest ist wirklich weg. Dort ist ein Einkaufszentrum entstanden und es werden Eigentumswohnungen gebaut.
Mit Gruß
MC

Mc Coy
14. July 2008, 19:51
Beinahe vergessen- so sieht es da jetzt aus.
Mit Gruß
MC

Jürgen
15. July 2008, 10:36
Das überhaupt NS-Bauten die DDR-Zeit überdauert haben ist schon ein Ding,
die Bauten müssten den SED-Leuten immer ein Dorn im Auge gewesen sein -zumal die sich ja in Bezug auf Verantwortung für die Vergangenheit kurzerhand für nicht-zuständig erklärt hatten und den `Schwarzen Peter`an die "BRD" durchgereicht hatten.

Mc Coy
15. July 2008, 20:07
Ich weiß nicht, ob sich die DDR Oberen wirklich Gedanken um solche Relikte gemacht haben. Sie wurden ja von den Alliierten schon weitgehend beseitigt und in der DDR wurden sie z.T. nachgenutzt, z.B.als Lager. War ja immer schön kühl dort.
Da werden jetzt sicher mehr Bunker beseitigt- zur Baulandgewinnung.
Mit Gruß
MC

deproe
18. July 2008, 15:46
Das überhaupt NS-Bauten die DDR-Zeit überdauert haben ist schon ein Ding,
die Bauten müssten den SED-Leuten immer ein Dorn im Auge gewesen sein -zumal die sich ja in Bezug auf Verantwortung für die Vergangenheit kurzerhand für nicht-zuständig erklärt hatten und den `Schwarzen Peter`an die "BRD" durchgereicht hatten.


NS-Bauten ist zu allgemein, um auf deine frage konkret einzugehen - nachnutzung von bauten der besiegten is wohl nich ungewöhnlich - und denk daran soviel unzerstörte bauten nach dem krieg gab es nicht

Mc Coy
18. July 2008, 20:01
NS-Bauten ist zu allgemein
Das stimmt wohl. Dazu würden ja auch Wohnsiedlungen, Repräsentationsbauten u.ä. zählen. Gegen deren Nachnutzung sprach ja auch nichts. Es sollten nur alle "kriegsverwendbaren" Bauten zerstört werden, was gerade in Berlin als " Grenzstadt" zunächst intensiv betrieben wurde.

soviel unzerstörte bauten nach dem krieg gab es nicht
das mag für das Stadtzentrum gelten, in den Randgebieten wie Biesdorf oder Köpenick ist doch einiges ganz geblieben.
Aber hier geht es ja um Hochbunker, da passen Wohngebiete wohl nicht ( tschuldigung)
Mit Gruß
MC

Mc Coy
9. September 2008, 19:36
Eine schlechte Nachricht habe ich noch- der OP- Bunker des DRK- Krankenhauses Berlin- Köpenick muss sich gerade der Technik geschlagen geben, er wird zersägt.
Ich hoffe noch auf Bilder, mal sehen wer schneller ist.
Mit Gruß
MC

Jürgen
10. September 2008, 22:47
NS-Bauten ist zu allgemein, um auf deine frage konkret einzugehen - nachnutzung von bauten der besiegten is wohl nich ungewöhnlich - und denk daran soviel unzerstörte bauten nach dem krieg gab es nicht

Ja.
Das hier hatte ich erst jetzt gesehen.
Gemeint waren natürlich alle Bunker-Bauten, die als solche auch zu erkennen waren und somit eine konkret-unübersehbare NS-Hinterlassenschaft bildeten.
Und für die NS-Zeit und ihre Folgen hatte die DDR sich ja gerade als
"nicht zuständig" erklärt (hätte ja auch Geld gekostet-und Geld war für die DDR immer ein Riesenproblem, über das dieser merkwürdige Staat auch schließlich gestolpert ist).

Mc Coy
18. September 2008, 19:19
Gleich noch eine schlechte Nachricht:
Im Wald bei Friedrichsthal steht ein Hochbunker in Form eines Hauses, ähnlich Wünsdorf. Dieser wurde heute mittag verschlossen, zugemauert und betoniert::roll:
Und wir mussten das Elend mit ansehen.
Mit traurigem Gruß
MC

Bunker Wilhelmshaven
18. September 2008, 20:25
Naja, besser so, als dass er abgerissen wird. So wird wenigstens das Innere vor Vandalismus und Plündereien geschützt, sozusagen konserviert. Wenn es nach mir ginge, müsste man so einige Bunker in Wilhelmshaven schnellstens zumauern um zu erhalten, was noch drin ist.

Gruß
Holger

Mc Coy
18. September 2008, 23:11
Ich glaube,da gab es nix mehr zum Zerstören, und konservieren, naja, ich denke eher plötzlich Verkehrssicherungspflicht. Da scheint in der Gegend einiges los zu sein- die Einfliegehalle vom Heinkel- Flugplatz in Oranienburg ist neuerdings auch zugeschweißt.
Aber das genau zu dem Zeitpunkt zu machen, als wir da mal schauen wollten, und das mir, mir blutet das Herz. DAS habe ich so nicht verdient.
Mit Gruß
MC

Mc Coy
4. October 2008, 20:02
Ich habe das Rennen verloren- der OP- Bunker im KH Berlin-Köpenick ist Geschichte und ich habe keine Fotos mehr bekommen::roll:
Mit Gruß
MC

Bors
8. March 2009, 19:12
FP Finow.Viel gibt es nicht mehr zu sehen vom Bunker...

Bors
8. March 2009, 19:25
Der Fuchsbau bei Fürstenwalde wurde ab 1942 von Häftlingen des KZ Sachsenhausen gebaut.Er besteht aus einem Altbau und einem DDR Neubau.
Da euch ja keine DDR Bunker interessieren,stelle ich hier mal nur die Bilder des Altbau rein...

Bors
8. March 2009, 19:29
Das Teil wurde im Oktober/November 2005 nach über 10 Jahren wieder (offiziell) geöffnet.

Bors
8. March 2009, 19:34
Über dem Bunker...

Bors
8. March 2009, 19:39
Mal noch n paar Highlights-der Bunker verfügte über eine Rohrpostanlage.Diese existiert im gesammten Bunkerkomplex.Deshalb glaube ich eigentlich,daß das ein DDR Einbau ist.

blitzpilot
8. March 2009, 19:43
Solche Rohrpost gab es aber in Wünsdorf auch.

Bors
8. March 2009, 19:48
Zum Schluß noch der Verbindungsgang zwischen Alt,-und Neubau.Zwischen den beiden Bereichen befindet sich ein ca.15m langer Tunnel.Die Eingangsbereiche von Alt,-und Neubau sehen vom Tunnel eigentlich fast gleich aus.Türen sowj. Bauart...

Jürgen
8. March 2009, 19:49
Ja,
kann zwar auch nachgerüstet sein, Rohrpostanlagen sind aber
in der Tat ein Charakteristikum der DDR-Bunker (s.a. Stefan Best-
"Geheime Bunkeranlagen der DDR").

Bors
8. March 2009, 19:50
Solche Rohrpost gab es aber in Wünsdorf auch.

Hab ich nie bezweifelt.In Berlin gibt es einen DDR Hochbunker auch mit Rohrpost.

MfG B.

Jürgen
8. March 2009, 19:50
Solche Rohrpost gab es aber in Wünsdorf auch.

Gut,
in Wünsdorf waren (später) die Russen.

blitzpilot
8. March 2009, 20:01
Dachte eigentlich damit die in Wünsdorf von den Deutschen sei.
Kann mich ja auch irren.:(

blitzpilot
8. March 2009, 20:06
Hier mal ein Bild von der Rohrpost in Wünsdorf.
22 Rohrpost.JPG (http://www.heimatverein-kw.de/jugend/2005/bunker/_imagepages/image22.html)

Bors
8. March 2009, 20:09
Die Rohrpost dort ist ganz sicher (Nazi)deutsch...

Jürgen
9. March 2009, 09:00
Dachte eigentlich damit die in Wünsdorf von den Deutschen sei.
Kann mich ja auch irren.:(

Habe ich verstanden,
das ist eben auch gut möglich, man müsste halt
immer genau hinsehen, weil deutscherseits im WK II solche Anlagen auch installiert worden sind - aber nicht überall.
Manchmal wurden die Anlagen auch später weiter genutzt,
z.B. W II (Wolfschlucht II, Margival) von der franz. Armee,
offensichtlich auch Wünsdorf (Sow.Oberkommando).

Maehler
9. March 2009, 09:22
Rohrpostanlagen sind aber in der Tat ein Charakteristikum der DDR-Bunker (s.a. Stefan Best-"Geheime Bunkeranlagen der DDR").

Das ist so nicht so ganz richtig

Rohrpost (http://www.bochumer-bunker.de/rohrpost.html)

Es gab wohl in manchen Städten Rohrpost zu Bunkern, in denen sich Ausweichbefehlsstellen oder Abschnittsbefehlsstellen befanden. In zwei Fällen haben wir Rohrpost sogar in Stollen nachweisen können

Jürgen
9. March 2009, 10:01
Das ist so nicht so ganz richtig

Rohrpost (http://www.bochumer-bunker.de/rohrpost.html)

Es gab wohl in manchen Städten Rohrpost zu Bunkern, in denen sich Ausweichbefehlsstellen oder Abschnittsbefehlsstellen befanden. In zwei Fällen haben wir Rohrpost sogar in Stollen nachweisen können

Ja,
das bezog sich von mir auf die Kommandozentren -orientiert am Best-Buch, hätte ich deutlicher rausstellen sollen
-bitte um Nachsicht.

Wolfhard65
18. April 2009, 20:12
Hallo,

Schnell nochmal einen Blick von der Hafenseite auf den Bunker der Neptunwerft (Die Wohnanlage müßte ja wohl passenderweise Bunkerblick heißen...) .Die Zugänge zu dem Hellingbunker sind ja leider versiegelt ](*,)

Gruß Wolfhard

Wolfhard65
18. April 2009, 20:54
...vergessen, sorry

Bunker Wilhelmshaven
18. April 2009, 23:55
Man darf gespannt sein, wie sich das Gebäudeumfeld um den Bunker in den nächsten Monaten ändert...

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2009, 13:20
In der Liste der Leipziger Bunker ist von einem HB Bitterfelder Straße die Rede. Habe da was gefunden. Könnte das der entfestigte und umgebaute Bunker sein?
Webbrowser und Maps sind inkompatibel (http://maps.live.com/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=sjssnhj0zcty&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=10792350&encType=1)

bazooka
29. May 2009, 13:25
Aus dem Bauch raus: Glaub ich eher nicht.

Bunker Wilhelmshaven
29. May 2009, 16:49
Ich dachte nur wegen dem Abstand der Fenster zu den Ecken und zur Dachkante.

muhns
29. May 2009, 17:03
Da ist ein leeres Eckgrundstück, da könnte doch gut einer gestanden haben.

Bors
30. May 2009, 11:25
moin,
der Bunker soll wohl zwischen der Bitterfelder,-und Wittenberger gestanden haben.

henningwagener
30. May 2009, 11:59
Was ich so gelesen habe, Wittenfelder-, Bitterfelder Str. gegenüber des Strassenbahndepots. Da ist ein leeres Grundstück welches in Frage kommen könnte.

Bunker Wilhelmshaven
30. May 2009, 20:44
Hab ich mir grad angeschaut. Jetzt ist die Frage: war das wirklich ein Hochbunker oder vielleicht doch ein Tiefbunker unter dem Platz? Am Nordende ist ein komisches Gebäude ersichtlich, dachte erst, das könnte ein Eingangsbauwerk eines Tiefbunkers gewesen sein...

Ralfi
8. June 2009, 22:31
Hoffe der LS-Stollen passt hier rein... Er befindet sich auf einem ehem. Industriegebiet in Fürstenwalde/Spree...

Grüße Ralfi

Mc Coy
14. May 2011, 20:04
Dann werde ich mal weitermachen.
In Zehdenick steht im Wald dieser Rundbunker. Warum der da steht weiß ich nicht. Leider steht vor den Eingängen viel Wasser, so dass mir auch der Blick ins Innere verwehrt blieb. Da er einen Vorder- und einen Hintereingang hat denke ich, dass da mittig ein Gang hindurchführt, von dem dann ein oder mehrere Räume abgingen. Möglicherweise ist dies einer der Bunker, die Herrmann Göring entlang seiner Strecke nach Carinhall bauen ließ.
Derzeit sind dort Fledermäuse angesiedelt.

Mit Gruß
MC

Marian.RM
6. March 2012, 15:35
Wie war die übliche Methode mit Tiefbunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR umzugehen ?
Wurden sie gesprengt oder hat man lediglich die Eingangsbauwerke abgerissen / verschlossen ? Gibt es Listen für Brandenburg, Magdeburg, Bitterfeld, Halle, Jena, Dessau, Leipzig, Wittenberg, Rostock usw ?

Mc Coy
7. March 2012, 19:45
Ich denke, das wurde sehr unterschiedlich gehandhabt, in Abhängikeit örtlicher Planungen. In Halle/S. kenne ich einen mit Metallplatten verschlossenen Tiefbunker, bei Merseburg einen entfestigten Salzgitterbunker. Manchmal wurden sie nur entfestigt und die Reste liegen heute noch rum, manche wurden ganz gesprengt und weggeräumt und es gibt auch nachgenutzte Bunker, die noch heute begehbar sind. Listen könnte es, wenn überhaupt in den jeweiligen Stadtarchiven geben.

Mit Gruß
MC

Marian.RM
8. March 2012, 13:21
Hallo Mc Coy,
Danke für die Antwort. Daß die meisten oberirdischen Bauwerke durch die SMAD entfestigt oder gesprengt wurden, ist ja leider Tatsache.
Nur bombensichere Tiefbunker in Städten, kann man sehr leicht verschließen oder sie durch Entfernung der Eingänge unkenntlich machen und spart sich eine Sprengung, die bei Tiefbunkern der Umgebung vermutlich erheblichen Schaden zufügen würde.
Ist es nicht wahrscheinlich, daß die Mehrzahl von ihnen noch existiert ?

Mc Coy
29. March 2012, 19:23
Der Bau von Tiefbunkern war ( und ist) sehr aufwendig und teuer, so dass mit Fortschreiten des Krieges immer mehr überirdisch gebaut wurde. Es mag sein, dass noch einige Bunker existieren, bei denen nur die Eingänge verschlossen wurden und die dann in Vergessenheit gerieten. Um das herauszufinden ist aber eine konkrete ( zu Ort und Bauwerk) Recherche in den Archiven, Zeitzeugensuche und -befragung und Recherche vor Ort notwendig.
Wenn Du einen konkreten Verdacht hast kannst Du ja mal die älteren Bürger in der Nachbarschaft fragen, evtl. im Heimatmuseum schauen usw., vielleicht hast Du Glück. Oder Du gehst dann eben den langen Weg.
Ich weiß, das klingt sehr vage, aber dieses Thema kann man auch nicht pauschalisieren.

Mit Gruß
MC

Ralfi
18. December 2013, 18:54
Hallo,
kann einer Angaben zum Bautyp des Bunkers aus Mc Coy´s Beitrag 82 machen?
Leider ist zu dem Bauwerk nichts weiter bekannt.

Grüße Ralfi